Sonntag, 21 Januar 2018 11:22

Ist Wasser nur Wasser?

Das heutige Wetter hat mich zum neuen BLOG-beitrag animiert. Wasser ist H2O, aber es zeigt sich in so vielfältiger Struktur, das ist wirklich erstaunlich. Die SchifahrerInnen wissen davon ein Lied zu singen, gibt´s an einem Tag eine super Piste mit griffigem Schnee, so kann das innerhalb einer Stunde schon wieder ganz anders aussehen. Weil es wärmer wurde und die Sonne drauf scheint, weil es zu regnen begonnen hat, oder es kälter wurde und der Schnee daher eine ganz andere Konsistenz bekommt. Achten Sie doch einmal darauf, innerhalb nur einer Abfahrt "kämpft" man öfter mit ganz unterschiedlichen Bedingungen - von Eisplatten, über griffiger Piste bist zu "schmierigen Schnee", als wäre Schmierseife drunter. 
 
Genauso verhält es sich am schneebedeckten Fußweg, mal kann man gut gehen, da die Schneedecke griffig ist, dann ist wieder eine Eisplatte unter der Schneedecke oder der mit Salz vermischte Schneematch wird leicht rutschig. Ihr kennt das sicherlich alle, nur denkt man meist nicht daran, dass das alles mit Wasser zu tun hat. Ja, hat es, denn Schneeflocken sind ja nichts anderes als gefrorenes Wasser.
 
 
Und auch das Wasser aus Ihrer Wasserleitung verändert sich mit der Temperatur. Am besten merkt man das im Frühling, wenn die Schneeschmelze einsetzt, dass Wasser fühlt sich beim Duschen auf der Hand anders an, beobachten Sie das mal genau, ebnso ist es auch mit implosionsverwirbeltem Wasser. Wir schenken dem Wasser an und für sich zu wenig Aufmerksamkeit, es kommt einfach aus der Wasserleitung ist nass und das war´s auch schon. Die meiste Aufmerksamkeit bekommt es, ja ganz genau, wenn es nicht da ist. Kommt mal kein Tropfen aus dem Wasserhahn, ja dann ist das Wasser plötzlich ganz, ganz wichtig. Auch wenn durch eine lange Trockenperiode das Wasser knapp wird oder das Trinken aufgrund  einer Verunreinigung verboten wird, berichten ganz schnell alle Medien und Wasser wird zum Thema Nr. eins. Dann ist Wasser sozusagen in aller Munde und plötzlich machen wir uns Sorgen, denn ohne Wasser geht gar nichts. 
 
 
 
Da ich mich sehr viel mit Wasser beschäftige,beobachte ich auch immer wieder die Veränderungen und die Phänomene des Wassers und in Städten, bei Urlauben und Ausflügen wird auch der eine oder andere Brunnen bildlich von mir festgeahalten. Wasser hat anscheinend schon immereine Faszination auf die Menschen ausgeübt, sonst würden nicht überall wunderschöne Brunnen stehen, die meist auch noch einen künstlerischen Wert darstellen. 
 
 
Bei vielen Häusern sind Teiche in ihren Gärten angelegt und Seegrundstücke sind eine rare Kostbarkeit. Menschen die Ruhe und Erholung suchen, finden diese an Bächen, Seen oder auch am Meer. Andererseits kann man im und am Wasser auch vielen Aktivitäten nachgehen und sich sportlich betätigen. Da das Ausseerland in der heutigen Nacht von viele Schneeflocken aufgesucht wurde, durften wir uns auch sportlich betätigen, allerdings mit der Schneeschnaufel, was eher eine Notwendigkeit darstellt und nicht unbedingt als eine freiwillige Freizeitaktivität einzustufen ist. Und auch hier gibt es wieder markante Unterschiede, heute war der Schnee eher leicht und flockig und das weg schaufeln nicht ganz so anstrengend als in der Vorwoche. Da gab es Schneeregen und abgesehen davon, dass der Schnee gerne auf der Schaufel kleben bleibt, was sehr lästig ist, hat man auch das Gefühl so eine Schaufel voll Schnee hat 100 kg. Zusätzliches Training im Fitness-Center braucht man da keines mehr, nur noch Entspannungsübungen für den Rücken oder eine wohltuende Massage. 
 
Sollten Sie aber nicht mit Schneeschaufeln beschäftigt sein, hätte ich hier ein Experiment für Sie. Ein kleines Experiment, das lustig und schön zu beobachten ist. Damit kann man auch Kindern für das Element Wasser begeistern bzw. ihre Aufmerksamkeit darauf lenken. Also los geht´s. 
 
Der Flaschenvulkan
 
Du brauchst dazu eine ca. 30 cm lange Schnur, ein großes Glas (zB.großes Gurkenglas), ein kleines Fläschchen welches in das Glas hineinpasst, kaltes und warmes Wasser sowie Tinte oder Lebensmittelfarbe.
 
Fülle nun das Glas mit kaltem Wasser, binde die Schnur um das Fläschchen, fülle dieses mit warmem, gefärbtem Wasser. Halte nun das Fläschchen an der Schnur und lass es langsam und ganz gerade ins mit kaltem Wasser gefüllte Glas eintauchen. Schau genau, was passiert. 
 
Warmes Wasser dehnt sich aus und braucht dazu mehr Platz, es wird "leichter" und drängt an die Oberfläche. Dadurch strömt das bunte Wasser wie Lava eines Vulkans ins kalte Wasser. Schaut super aus, findet Ihr nicht!
 

Ich wünsche viel Spaß beim Ausprobieren und beim zukünftigen Wasserbeobachten

Dein Ausseer Wassermann

 

Zum Thema Wasser, Wasserbelebung und Memoryeffekt des Wassers sowie zu alternativen Heilmethoden gibt es viele verschiedene Ansichten und Meinungen, der Blog des Ausseer Wassermann soll lediglich eine Anregung sein, um sich über unser wichtigstes Gut das Wasser, sowie um die Gesundheit und unsere Natur Gedanken zu machen.
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